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0 lb/Woche 2,626 cal/Tag 100%

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+0.5 lb/Woche 2,876 cal/Tag 110%

Gewichtszunahme

+1 lb/Woche 3,126 cal/Tag 119%

Extreme Gewichtszunahme

+2 lb/Woche 3,626 cal/Tag 138%

Ergebnis

9000 J = 2151.05 cal

2000 cal = 8368 J

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Zuletzt aktualisiert: 3. Juni 2026

Inhaltsverzeichnis

  1. Kalorien- und Energierechner für Lebensmittel
  2. Die Mifflin-St. Jeor-Gleichung
  3. Die überarbeitete Harris-Benedict-Gleichung
  4. Die Katch-McArdle-Formel
  5. Kalorienzählen zum erfolgreichen Abnehmen
    1. 1. Nutzen Sie eine der bewährten Gleichungen, um Ihren Grundumsatz zu schätzen
    2. 2. Definieren Sie klare Ziele für Ihre Gewichtsabnahme
    3. 3. Entwickeln Sie eine Tracking-Strategie und bleiben Sie konsequent
    4. 4. Machen Sie sich bewusst, dass die Zahl auf der Waage nicht alles ist
  6. Kalorien-Zickzack (Calorie Cycling)
  7. Wie hoch ist Ihr tatsächlicher Kalorienbedarf?
  8. Was sind eigentlich Kalorien?
  9. Kalorien in alltäglichen Lebensmitteln
  10. 2000, 1500 und 1200 Kalorien Beispiel-Mahlzeitenpläne
  11. Kalorienverbrennung bei Standardaktivitäten
  12. Energieliefernde Nahrungsquellen (Makronährstoffe)

Kalorienrechner

Dieser Kalorienrechner bietet Ihnen zudem praktische Tipps und wissenschaftlich fundierte Ratschläge für eine gesunde Gewichtszunahme oder das erfolgreiche Abnehmen.

Kalorien- und Energierechner für Lebensmittel

Mit dem nachstehenden Tool können Sie Kalorien und andere gängige Energieeinheiten für verschiedene Lebensmittel ganz einfach umrechnen.

Die Berechnungen dieses Kalorienrechners basieren auf statistischen Durchschnittswerten und stützen sich auf bewährte wissenschaftliche Gleichungen. Die Harris-Benedict-Gleichung war eine der ersten Formeln zur Berechnung des Grundumsatzes (Basal Metabolic Rate, BMR) – also der Energiemenge, die der Körper täglich im absoluten Ruhezustand verbraucht. Diese Formel wurde 1984 aktualisiert, um noch verlässlichere Ergebnisse zu liefern.

Sie galt als Standard, bis im Jahr 1990 die Mifflin-St. Jeor-Gleichung entwickelt wurde. Heute wird die Mifflin-St. Jeor-Gleichung von Ernährungsexperten als die genaueste Methode zur Schätzung des Grundumsatzes angesehen.

Die Katch-McArdle-Formel berechnet hingegen den täglichen Ruheenergieverbrauch (RDEE). Im Gegensatz zur Mifflin-St. Jeor- und der Harris-Benedict-Formel berücksichtigt sie die fettfreie Körpermasse (Muskelmasse). Das macht die Katch-McArdle-Formel besonders für sportliche oder schlankere Personen, die ihren genauen Körperfettanteil kennen, zur exaktesten Wahl.

Unser Rechner verwendet die drei folgenden etablierten Gleichungen:

Die Mifflin-St. Jeor-Gleichung

Geschlecht Formel
Männlich BMR = 10W + 6,25H - 5A + 5
Weiblich BMR = 10W + 6,25H - 5A - 161

Die überarbeitete Harris-Benedict-Gleichung

Geschlecht Formel
Männlich BMR = 13,397W + 4,799H - 5,677A + 88,362
Weiblich BMR = 9,247W + 3,098H - 4,330A + 447,593

Die Katch-McArdle-Formel

Geschlecht Formel
Universal BMR = 370 + 21,6(1 - F)W
  • W - Körpergewicht in kg
  • H - Körpergröße in cm
  • A - Alter in Jahren
  • F - Körperfett in Prozent

Das Ergebnis ist ein präziser Schätzwert, der aufzeigt, wie viele Kalorien Sie an einem Tag zu sich nehmen können, um Ihr Körpergewicht zu halten, sofern Sie sich nicht körperlich betätigen. Ein Pfund Körperfett (ca. 0,45 Kilogramm) entspricht einem Energiegegenwert von etwa 3.500 Kalorien.

Da der Mensch jedoch selten den ganzen Tag ruht, wird dieser Basiswert mit einem sogenannten Aktivitätsfaktor (dem PAL-Wert, normalerweise zwischen 1,2 und 1,95) multipliziert. Dieser Faktor richtet sich nach Ihrem individuellen Bewegungslevel, um eine realistische Schätzung Ihres tatsächlichen täglichen Kalorienbedarfs zu erhalten.

Um gesund abzunehmen, empfehlen Ernährungsexperten, ein tägliches Kaloriendefizit von etwa 500 Kalorien anzustreben. Wenn Sie beispielsweise 2.500 Kalorien benötigen, um Ihr Gewicht zu halten, können Sie durch eine Reduktion auf 2.000 Kalorien pro Tag wöchentlich rund 3.500 Kalorien einsparen – was einem Gewichtsverlust von etwa einem Pfund (0,45 kg) entspricht.

Der beste Ansatz zur dauerhaften Gewichtsreduktion ist eine Kombination aus ausgewogener Ernährung und regelmäßiger körperlicher Aktivität. Ein extremes Kaloriendefizit von mehr als 1.000 Kalorien pro Tag wird nicht empfohlen. Ein Gewichtsverlust von mehr als 2 Pfund pro Woche kann gesundheitsgefährdend sein und durch eine Verlangsamung des Stoffwechsels langfristig den bekannten Jojo-Effekt auslösen. Nehmen Sie zu schnell ab, führt dies unweigerlich zu einem erheblichen Muskelabbau. Da Muskeln auch im Ruhezustand Energie verbrennen, senkt ein Muskelverlust automatisch Ihren Grundumsatz.

Eine ungesunde Radikaldiät, die dem Körper wichtige Nährstoffe vorenthält, kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Auch eine Gewichtsabnahme durch Dehydrierung (Flüssigkeitsverlust) ist gefährlich und nicht nachhaltig. Daher ist eine nährstoffreiche Ernährung von entscheidender Bedeutung – ganz besonders, wenn Sie Sport treiben und abnehmen möchten. Der Körper benötigt ausreichend Energie und Nährstoffe, um seine Stoffwechselprozesse aufrechtzuerhalten und sich zu regenerieren.

Zahlreiche Studien belegen, dass eine Gewichtsabnahme durch extremes Hungern und Austrocknen kontraproduktiv ist. Meist kehrt das Gewicht in Form von Fett schnell wieder zurück, sodass man sich nach der Diät oft in einer schlechteren körperlichen Verfassung befindet als zuvor. Neben dem bloßen Kalorienzählen ist es essenziell, auf eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen zu achten.

Kalorienzählen zum erfolgreichen Abnehmen

Grundsätzlich lässt sich das Kalorienzählen zur Gewichtsabnahme in vier einfache Schritte unterteilen:

1. Nutzen Sie eine der bewährten Gleichungen, um Ihren Grundumsatz zu schätzen

Wenn Sie Ihren genauen Körperfettanteil kennen, liefert die Katch-McArdle-Formel die präzisesten Ergebnisse. Beachten Sie jedoch, dass alle Ergebnisse Schätzwerte sind. Ein Defizit von 500 Kalorien garantiert nicht auf das Gramm genau, dass Sie jede Woche exakt 1 Pfund abnehmen – es kann aufgrund individueller Stoffwechselunterschiede etwas mehr oder weniger sein.

2. Definieren Sie klare Ziele für Ihre Gewichtsabnahme

Allgemein gilt die Faustregel, dass ein Defizit von 3.500 Kalorien einem Gewichtsverlust von einem Pfund (ca. 0,45 kg) Fett entspricht. Wenn Sie Ihre tägliche Kalorienzufuhr um 500 Kalorien unter Ihren Gesamtumsatz senken, nehmen Sie etwa 1 Pfund pro Woche ab. Für einen aggressiveren Ansatz können Sie das Defizit auf bis zu 1.000 Kalorien erhöhen (2 Pfund pro Woche).

Ein Gewichtsverlust von mehr als 2 Pfund pro Woche kann jedoch gesundheitsschädlich sein. Wenn Sie mehr abnehmen müssen oder möchten, sollten Sie dies unbedingt vorher mit einem Arzt oder zertifizierten Ernährungsberater besprechen.

3. Entwickeln Sie eine Tracking-Strategie und bleiben Sie konsequent

Es gibt mittlerweile zahlreiche benutzerfreundliche Smartphone-Apps, die Ihnen helfen, Ihre Mahlzeiten und sportlichen Aktivitäten zu tracken. Die meisten dieser Kalorienzähler-Apps verfügen über riesige Datenbanken mit Nährwertangaben für frische Lebensmittel, Markenprodukte und sogar Restaurantgerichte.

Für manche Menschen kann das ständige Abwiegen und Berechnen von Mahlzeiten jedoch mühsam sein. Kalorienzählen ist ein hervorragendes Werkzeug, aber nicht für jeden Lebensstil die ideale Methode.

Ein guter Kompromiss: Wenn Sie die Portionsgrößen und Kalorien Ihrer häufigsten Standardmahlzeiten einmal genau abwiegen und dokumentieren, entwickeln Sie schnell ein gutes Augenmaß. So fällt es Ihnen in Zukunft viel leichter, Ihre Kalorienzufuhr zu überschlagen, ohne jedes einzelne Gramm wiegen zu müssen. Alternativ zu Apps können auch eine einfache Excel-Tabelle oder ein klassisches Ernährungstagebuch sehr effektiv sein.

4. Machen Sie sich bewusst, dass die Zahl auf der Waage nicht alles ist

Es ist entscheidend zu wissen, ob Sie Fett oder Muskelmasse abbauen. Beobachten Sie Ihre körperliche Entwicklung, Ihre Kraftwerte und Ihr Energielevel im Laufe der Zeit. Passen Sie Ihre Makronährstoffe (besonders Protein) und Ihr Training an, um primär Körperfett zu verlieren und Muskeln zu erhalten.

Zudem kann Ihr Gewicht allein durch Wassereinlagerungen, Hormonschwankungen oder den Magen-Darm-Inhalt von Tag zu Tag erheblich schwanken. Es ist daher sinnvoller, Wochendurchschnitte zu vergleichen. Wiegen Sie sich stets unter konstanten Bedingungen – idealerweise morgens nach dem Toilettengang und vor dem Frühstück –, anstatt sich zu unterschiedlichen Tageszeiten auf die Waage zu stellen.

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Das Kalorienzählen ist keine exakte Wissenschaft, sondern ein sehr gutes Richtwerkzeug. Die oben genannten Schritte decken die absoluten Grundlagen ab. Was dabei oft zu kurz kommt, ist die Qualität der Makronährstoffe.

Zwar gibt es nicht das "eine perfekte" Makronährstoffverhältnis (Fette, Proteine, Kohlenhydrate), das für jeden Menschen gilt, jedoch ist wissenschaftlich erwiesen, dass unterschiedliche Lebensmittel völlig unterschiedliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit, das Sättigungsgefühl und unseren Hormonhaushalt haben. Unverarbeitete, vollwertige Lebensmittel – egal ob pflanzlich oder tierisch – sind für ein nachhaltiges Gewichtsmanagement immer die beste Wahl.

Viele Wege führen zum Ziel. Es gibt keine universelle Diät-Strategie, die für alle gleich gut funktioniert, weshalb es unzählige Ernährungsformen (Low Carb, Keto, Vegan, Paleo) gibt. Nicht alle Diät-Methoden sind jedoch gleichermaßen gesund oder nachhaltig.

Das Kalorienzählen (CICO: Calories In, Calories Out) ist und bleibt das fundamentale Prinzip jeder Gewichtsveränderung. Die Gleichung ist simpel: Wenn Sie mehr Kalorien aufnehmen, als Sie verbrauchen, nehmen Sie zu. Nehmen Sie weniger auf, als Sie verbrauchen (Kaloriendefizit), nehmen Sie ab. Unabhängig davon, für welche Diätform Sie sich entscheiden – am Ende ist das Defizit für den Gewichtsverlust verantwortlich.

Ein weiterer, unschätzbarer Vorteil des Kalorienzählens ist das gesteigerte Ernährungsbewusstsein. Viele Menschen unterschätzen ihre tägliche Kalorienaufnahme drastisch. Durch das Tracken lernen Sie, welche Lebensmittel wahre "Kalorienbomben" sind, welche lange satt machen und wie Sie Ihre Mahlzeiten voluminös, aber kalorienarm gestalten können.

Sie lernen Portionskontrolle und das Vermeiden sogenannter "leerer Kalorien". Wenn Sie erst einmal schwarz auf weiß sehen, wie viele Kalorien eine Tüte Chips hat und wie wenig sie Sie im Vergleich zu einer vollwertigen Mahlzeit sättigt, überdenken Sie Ihre Snackgewohnheiten automatisch.

Auch das Portionsmanagement fällt leichter: Viele Menschen essen ihre Teller aus reiner Gewohnheit leer. Kleinere Teller zu verwenden, ist ein einfacher psychologischer Trick, um Portionen und damit Kalorien zu reduzieren. Durch riesige Restaurant-Portionen ist unser Gefühl für normale Mengen oft völlig verzerrt.

Kalorienzählen setzt auch Bewegung in den richtigen Kontext. Wer weiß, dass er für einen kleinen Schokoriegel mit 220 Kalorien fast eine halbe Stunde joggen muss, überlegt sich zweimal, ob der Snack es wirklich wert ist. Das fördert bewusstere und gesündere Entscheidungen im Alltag.

Wählen Sie den Ernährungsplan, der am besten zu Ihnen passt. Kalorienzählen ist ein überaus mächtiges Werkzeug, das sich flexibel in fast jede Ernährungsphilosophie integrieren lässt.

Kalorien-Zickzack (Calorie Cycling)

Das zickzackförmige Kalorienzählen (auch Calorie Cycling genannt) ist eine fortgeschrittene Strategie zur Gewichtsabnahme, die verhindert, dass sich der Stoffwechsel an die reduzierte Energiezufuhr anpasst. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum ein strenges Kaloriendefizit einhalten, reguliert der Körper oft seinen Energieverbrauch herunter, um Reserven zu schonen.

Dies führt zum gefürchteten Gewichtsverlust-Plateau, bei dem die Waage trotz eiserner Disziplin stillsteht. Genau hier setzt das Kalorien-Zickzack an: Es "überlistet" den Körper und hält den Stoffwechsel aktiv.

Beim Calorie Cycling variiert Ihre tägliche Kalorienaufnahme, während Ihr wöchentliches Kalorienziel identisch bleibt. Anstatt beispielsweise jeden Tag strikt 2.000 Kalorien (insgesamt 14.000 Kalorien pro Woche) zu essen, wechseln Sie zwischen High-Carb-/High-Calorie- und Low-Calorie-Tagen. Sie könnten an drei Tagen in der Woche 2.300 Kalorien und an den restlichen vier Tagen 1.775 Kalorien zu sich nehmen.

In beiden Szenarien nehmen Sie wöchentlich exakt 14.000 Kalorien auf. Durch die zyklische Zufuhr gewöhnt sich der Körper jedoch nicht an eine feste Grenze. Ein weiterer großer Vorteil: Diese Methode bietet enorme Flexibilität im Alltag. Sie können kalorienreichere Tage strategisch auf Wochenenden, Familienfeiern oder harte Trainingstage legen.

So können Sie auch mal einen geplanten "Cheat Day" (Schummeltag) genießen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen – die kalorienarmen Tage der Woche gleichen dies mühelos aus.

Es gibt keine feste Regel für das perfekte Zickzack-Muster. Ernährungswissenschaftler und Sport-Coaches empfehlen jedoch meist eine Differenz von etwa 200 bis 300 Kalorien zwischen den hohen und niedrigen Tagen, abhängig von der körperlichen Aktivität. An intensiven Trainingstagen sollte die Zufuhr höher sein, an Ruhetagen entsprechend niedriger.

Unser Rechner bietet Ihnen zwei beliebte Zickzack-Diätpläne an. Der erste Plan besteht aus zwei kalorienreichen und fünf kalorienarmen Tagen. Beim zweiten Plan wird die Kalorienzufuhr wellenförmig (schrittweise) erhöht und wieder gesenkt. Beide Methoden führen zum exakt gleichen wöchentlichen Kaloriendefizit. Testen Sie einfach, welcher Rhythmus am besten zu Ihrem Lebensstil passt.

Finden Sie die Methode, die Sie problemlos in Ihren Alltag integrieren können. Kontinuität und Durchhaltevermögen sind die wahren Schlüssel zu langfristigen, sichtbaren Ergebnissen.

Wie hoch ist Ihr tatsächlicher Kalorienbedarf?

Wer abnehmen möchte, muss weniger Kalorien zu sich nehmen. Doch wie viele Kalorien braucht der Körper mindestens, um gesund und leistungsfähig zu bleiben? Der tägliche Energiebedarf ist höchst individuell und hängt von zahlreichen physiologischen und genetischen Faktoren ab.

Alter, Gewicht, Körpergröße, Geschlecht, Muskelmasse und vor allem das Maß an täglicher körperlicher Aktivität (NEAT und Training) bestimmen den Gesamtumsatz.

Ein gesunder, sportlich aktiver 25-jähriger Mann, der 1,80 m groß ist, verbraucht naturgemäß deutlich mehr Kalorien als eine inaktive, 70-jährige Frau mit einer Körpergröße von 1,50 m. Als grober Richtwert benötigen erwachsene Männer täglich etwa 2.000 bis 3.000 Kalorien, um ihr Gewicht zu halten, während erwachsene Frauen in der Regel zwischen 1.600 und 2.400 Kalorien am Tag verbrauchen.

Um alle lebensnotwendigen Organfunktionen und Stoffwechselprozesse aufrechtzuerhalten, benötigt der Körper ein absolutes Minimum an Energie. Ein zu extremes Kaloriendefizit versetzt den Körper in einen "Notzustand" – er fährt nicht lebensnotwendige Funktionen (wie Fortpflanzungshormone oder Haarwachstum) herunter, um Energie für die reinen Überlebensprozesse zu sparen.

Ohne ärztliche Aufsicht empfehlen Institutionen wie Harvard Health Publications dringend, dass Frauen die Grenze von 1.200 Kalorien und Männer die Grenze von 1.500 Kalorien pro Tag keinesfalls unterschreiten sollten.

Wer gesund abnehmen möchte, sollte seine Kalorienzufuhr intelligent überwachen und sicherstellen, dass trotz Defizit alle wichtigen Vitamine, Mineralien und Makronährstoffe abgedeckt sind.

Was sind eigentlich Kalorien?

Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiß) und Fette sind die drei Makronährstoffe, die unseren Körper mit Kalorien – also mit Energie – versorgen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass die auf Lebensmittelverpackungen angegebenen Kalorienwerte nicht immer zu 100 % der Energie entsprechen, die unser Körper tatsächlich aufnimmt und speichert. Das Thema Ernährung und Verdauung ist hochkomplex – deshalb gibt es auch so viele unterschiedliche Ansätze beim Thema Abnehmen.

Selbst der Akt des Essens und Verdauens verbrennt Energie. Dieser Prozess wird als nahrungsinduzierte Thermogenese (TEF - Thermic Effect of Food) bezeichnet. Werden Lebensmittel gründlich gekaut und sind sie reich an Ballaststoffen oder Proteinen, muss der Körper viel mehr Energie aufwenden, um sie zu verdauen. Langsames Kauen fördert zudem das Sättigungsgefühl, da das Gehirn nach etwa 20 Minuten das Signal "Ich bin satt" sendet.

Zudem gibt es natürliche Lebensmittel, die den Stoffwechsel und die Wärmeproduktion des Körpers leicht ankurbeln. Dazu gehören Kaffee, grüner Tee, Chili, Zimt und Ingwer. Wenn Sie vollwertige, unverarbeitete Lebensmittel wie frisches Gemüse, Obst, mageres Fleisch und Vollkornprodukte essen, muss Ihr Körper hart arbeiten, um diese aufzuspalten. Das verbrennt zusätzliche Kalorien und hält den Blutzuckerspiegel stabil – Sie bleiben länger satt.

Die "Qualität" der Kalorien ist entscheidend. Ernährungswissenschaftler sprechen oft von der sogenannten "Kaloriendichte". Kaloriendichte Lebensmittel liefern sehr viel Energie auf einer kleinen Portion (z. B. Öle, Nüsse, Fast Food). Kalorienarme Lebensmittel haben hingegen ein großes Volumen bei wenig Kalorien (z. B. Gurken, Brokkoli, Wassermelone).

Zu den hochkalorischen Lebensmitteln zählen Fette, frittierte Speisen und Zuckerwaren. Doch Achtung: Auch sehr gesunde Lebensmittel wie Avocados, Quinoa, Olivenöl oder Nüsse sind extrem kalorienreich und sollten daher in Maßen genossen werden.

Studien zeigen, dass 500 Kalorien aus Karotten und 500 Kalorien aus Popcorn völlig unterschiedliche Reaktionen im Körper hervorrufen. Karotten liefern wichtige Mikronährstoffe, machen extrem satt und benötigen mehr Energie bei der Verdauung, während Popcorn den Blutzucker schnell ansteigen lässt.

Besonders tückisch sind sogenannte "leere Kalorien". Darunter versteht man Lebensmittel, die stark verarbeitet sind, viel zugesetzten Zucker und ungesunde Fette enthalten, aber dem Körper keinerlei wertvolle Vitamine oder Mineralien liefern (z. B. Softdrinks, Süßigkeiten).

Es gibt nicht das "eine" ideale Makronährstoffverhältnis. Eine bewusste Ernährung, die auf unverarbeiteten Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, komplexen Kohlenhydraten und hochwertigen Proteinquellen basiert, liefert Ihnen jedoch das beste Fundament für einen fitten Körper und ein langfristiges Gewichtsmanagement.

Denken Sie auch an flüssige Kalorien! Getränke machen bei einer durchschnittlichen westlichen Ernährung erschreckende 21 % der gesamten täglichen Kalorienzufuhr aus – fast ausschließlich leere Kalorien. Zuckerhaltige Limonaden, Eistees und gesüßte Kaffeespezialitäten sind die größten Übeltäter. Trinken Sie vorwiegend Wasser, ungesüßten Tee oder schwarzen Kaffee. Auch bei Säften und Milch sollten Sie die Mengen im Blick behalten, da sie sehr kalorienreich sind.

Und vergessen Sie nicht: Selbst "gesunde" Lebensmittel können dick machen, wenn Sie im Kalorienüberschuss sind. Die Lebensmittelindustrie täuscht Konsumenten häufig mit Begriffen wie "fettreduziert" oder "Light-Produkt". Um den durch die Fettreduzierung fehlenden Geschmack auszugleichen, pumpen Hersteller diese Produkte oft voll mit billigem Zucker. Lesen Sie daher immer die Nährwertangaben und Zutatenlisten, bevor Sie vermeintliche Fitness-Produkte in Ihren Speiseplan aufnehmen.

Kalorien in alltäglichen Lebensmitteln

Lebensmittel Portionsgröße Kalorien (kcal) kJ
Obst
Apfel 1 (4 oz.) 59 247
Banane 1 (6 oz.) 151 632
Weintrauben 1 Tasse 100 419
Orange 1 (4 oz.) 53 222
Birne 1 (5 oz.) 82 343
Pfirsich 1 (6 oz.) 67 281
Ananas 1 Tasse 82 343
Erdbeere 1 Tasse 53 222
Wassermelone 1 Tasse 50 209
Gemüse
Spargel 1 Tasse 27 113
Brokkoli 1 Tasse 45 188
Karotten 1 Tasse 50 209
Gurke 4 oz. 17 71
Aubergine 1 Tasse 35 147
Kopfsalat 1 Tasse 5 21
Tomate 1 Tasse 22 92
Proteine
Rindfleisch, normal, gekocht 2 oz. 142 595
Hähnchen, gekocht 2 oz. 136 569
Tofu 4 oz. 86 360
Ei 1 groß 78 327
Fisch, Wels, gekocht 2 oz. 136 569
Schweinefleisch, gekocht 2 oz. 137 574
Garnelen, gekocht 2 oz. 56 234
Gemeinsame Mahlzeiten/Snacks
Brot, Weißbrot 1 Scheibe (1 oz.) 75 314
Butter 1 Esslöffel 102 427
Caesar-Salat 3 Tassen 481 2014
Cheeseburger 1 Sandwich 285 1193
Hamburger 1 Sandwich 250 1047
Zartbitterschokolade 1 oz. 155 649
Mais 1 Tasse 132 553
Pizza 1 Scheibe (14") 285 1193
Kartoffel 6 oz. 130 544
Reis 1 Tasse gekocht 206 862
Sandwich 1 (6" Subway Truthahn-Sandwich) 200 837
Getränke/Milchprodukte
Bier 1 Dose 154 645
Coca-Cola Klassisch 1 Dose 150 628
Cola light 1 Dose 0 0
Milch (1% Fett) 1 Tasse 102 427
Milch (2% Fett) 1 Tasse 122 511
Milch (Vollmilch) 1 Tasse 146 611
Orangensaft 1 Tasse 111 465
Apfelsaft / Apfelwein 1 Tasse 117 490
Joghurt (fettarm) 1 Tasse 154 645
Joghurt (fettfrei) 1 Tasse 110 461
  • 1 Tasse = ~250 Milliliter, 1 Esslöffel = 14,2 Gramm, 1 oz. = ~28,3 Gramm

2000, 1500 und 1200 Kalorien Beispiel-Mahlzeitenpläne

Mahlzeit 1200 Cal Plan 1500 Cal Plan 2000 Cal Plan
Frühstück Vollkornmüsli (125) Müsli (120) Toast mit Butter (150)
Milch (50) Griechischer Joghurt (120) Ei (80)
Banane (90) Blaubeeren (40) Banane (90)
Mandeln (170)
Snack Gurke (30) Orange (70) Griechischer Joghurt (120)
Avocado-Dip (50) Blaubeeren (40)
Gesamt 345 Kalorien 350 Kalorien 650 Kalorien
Mittagessen Gegrillter Käse mit Tomate (300) Hähnchen-Gemüse-Suppe (300) Gegrilltes Hähnchen (225)
Salat (50) Brot (100) Gegrilltes Gemüse (125)
Nudeln (185)
Snack Walnüsse (100) Apfel (75) Hummus (50)
Erdnussbutter (75) Babykarotten (35)
Kräcker (65)
Gesamt 450 Kalorien 550 Kalorien 685 Kalorien
Abendessen Gegrilltes Hähnchen (200) Steak (375) Gegrillter Lachs (225)
Rosenkohl (100) Kartoffelpüree (150) Brauner Reis (175)
Quinoa (105) Spargel (75) Grüne Bohnen (100)
Walnüsse (165)
Gesamt 405 Kalorien 600 Kalorien 665 Kalorien

Kalorienverbrennung bei Standardaktivitäten

Aktivität (1 Stunde) 125 lb Person (ca. 57 kg) 155 lb Person (ca. 70 kg) 185 lb Person (ca. 84 kg)
Golf (mit Wagen) 198 246 294
Spazieren (3,5 mph) 215 267 319
Kajakfahren 283 352 420
Softball/Baseball 289 359 428
Schwimmen (Freistil, moderat) 397 492 587
Tennis (allgemein) 397 492 587
Joggen (9-Minuten-Meile) 624 773 923
Fahrradfahren (12-14 mph, moderat) 454 562 671
American Football (allgemein) 399 494 588
Basketball (allgemein) 340 422 503
Fußball (allgemein) 397 492 587

Energieliefernde Nahrungsquellen (Makronährstoffe)

Lebensmittelkomponenten kJ pro Gramm Kalorien (kcal) pro Gramm kJ pro oz. Kalorien (kcal) pro oz.
Fett 37 8,8 1.049 249
Proteine (Eiweiß) 17 4,1 482 116
Kohlenhydrate 17 4,1 482 116
Ballaststoffe 8 1,9 227 54
Ethanol (Trinkalkohol) 29 6,9 822 196
Organische Säuren 13 3,1 369 88
Polyole (Zuckeralkohole, Süßstoffe) 10 2,4 283 68